Fülle

Fülle ist kein Wert im Sinner einer menschlichen Wertvorstellung, sondern eher ein mathematisch, physikalischer Begriff: „Zustand des Vollseins, Menge, Umfang“ auch „Sattheit, Sättigung“ und stammt aus germanisch „*fullīn“ (belegt seit 8. Jh.), aus dem auch engl. „fullness“ (Vollständigkeit, Prallheit, Ausführlichkeit) entstand.

In der Esoterik oder Spiritualität wird der Begriff Fülle (sprachwissenschaftlich) fälschlicherweise für das symbolische WortFüllhorn“ benutzt. Ein Begriff aus der griechischen Mythologie, insbesondere einer altgriechischen Sage: das Horn der Nymphe Amalthea, aus dem sich Reichtum und Segen ergießt. Das Füllhorn dient als Symbol des Überflusses schlechthin.

Definition/Herkunft: Füllhorn (vgl. beim Lyriker Günther, 1723), sowie ältere Entlehnung/Übersetzung (17. Jh.) „Horn der Fülle“ für lateinisch „cornū cōpiae“ (auch „Horn der Macht (oder Kräfte)“), ursprünglich „das Horn überreichen Segens“, bereits in antiker Darstellung ein mit Früchten und Blumen übervoll gefülltes Horn als Sinnbild des Überflusses und Reichtums; auch lateinisch „Cornucopia“, ein Symbol des Glückes.

Letzte Bearbeitung dieser Seite am 29. März 2022

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