Die Glücksritter (1983)

Literatur Personen

Die Glücksritter (1983): US-amerikanischer Spielfilm mit Dan Aykroyd und Eddie Murphy in den Hauptrollen. Der Original-Filmtitel „Trading Places“ ist ein Wortspiel: Er bedeutet einerseits „Handelsplätze“ (die Warenterminbörse spielt im Film eine große Rolle), andererseits „die Plätze tauschen“, was mit den beiden Helden des Films geschieht. Der Film basiert auf den Motiven des Romans „Der Prinz und der Bettelknabe“ sowie auf der Kurzgeschichte „The Million Pound Bank Note“ von Mark Twain.

Im diesem Film wird durch ein Experiment zweier reichen „alte weiße Männer“ eindrücklich dargestellt, dass Erfolg und Redlichkeit nicht durch genetische Voraussetzungen, Rasse etc. vorbestimmt sind, sondern durch Bildung, soziales Umfeld und Chancengleichheit. Das Experiment ist mit einer Wette verbunden. Einer der Herren ist der Auffassung, dass es alleine die Gene sind, die dazu führen, dass ein Mensch klug, erfolgreich und redlich sein kann; der andere behauptet, dass es auf das soziale Umfeld ankommt, wie sich ein Mensch entwickelt. So veranlassten sie heimtückisch einen Rollentausch der beiden Protagonisten. Nach einiger Zeit wird deutlich, dass sich ein „schwarzer“, asozialer Bettler recht schnell sozialisieren kann, und im Umkehrschluss ein „weißer“, adliger und talentierter Erfolgsmensch in einen asozialen Verlierer verwandeln kann. Zu guter Letzt verbünden sich die beiden Versuchskaninchen gegen die beiden hochmütigen alten Männer und sorgen auf ähnliche Weise für deren existenziellen Absturz.

Letzte Änderung dieser Seite am 6. Oktober 2021

Ähnliche Artikel

Tagged

Kommentar verfassen (wir freuen uns auf Fragen und Feedback)