Aufklärung

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Dieses sogenannte „Zeitalter der Aufklärung“ fand von 1650 bis 1800 in Europa und Nordamerika statt. Es bediente sich dem zuvor erfundenen Buchdruck (1450), dessen rasante Entwicklung als „Erste Medienrevolution“ gilt, da die Verbreitung von „neuen“ Schriften massiv beschleunigt werden konnte.

Zahlreiche „Freigeister“ und „Querdenker“, meist Philosophen, appellierten an die Vernunft des einzelnen Menschen, sich gegen starre Traditionen und veraltete Ideologien aufzulehnen. Der Mensch sei im Denken und in seinem Geiste frei und zur Selbstverwirklichung bestimmt. Dabei wurden gleich zwei etablierte Machtinstanzen gänzlich in Frage gestellt: dogmatische Kirchen und die Monarchie.

Es entstand ein neues bürgerliches Bewusstsein, mit dem Grundgedanken, die Emanzipation des gesunden Menschenverstandes und seiner Fähigkeit selbstständig zu denken, zu forcieren.

Eines der bekanntesten Ergebnisse war die „Französische Revolution“ von 1789–1799, welche Richtungsweisend für spätere Demokratien war.

Letzte Änderung dieser Seite am 4. Oktober 2021

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