Die Entstehungsgeschichte der 3×2-Wertematrix

Enzyklopädie Werteland

Einen einfachen Werte-Ermittlungs-Test zu entwickeln, war lange Zeit gescheitert. Bis zu dem Tag, an dem ich während einer Coaching-Sitzung eine intuitive Idee hatte. Ich schlug einem Klienten vor, seine Werte wahllos aber gleichmäßig verteilt auf ein querliegendes Blatt Papier zu schreiben – ohne Konzept, ohne zu denken, und komplett „frei nach Schnautze“. Welche Begriffe das sind, sei egal, wir würden das dann später gemeinsam analysieren und die Assoziationen, Intentionen und Implikationen herausfinden. Demnach können es gerne auch Symbole oder Zeichnungen sein. Im Flow der Erklärungen dieser Aufgabe kam mir die nächste Idee: er solle das wiederholen, aber an einem anderen Tag, zu einer anderen Tageszeit und in einem anderen Wachzustand (Biorhythmus). Er soll zwar erneut das Gleiche tun, aber so, als ob er es niemals zuvor getan hatte. Mein Glück war, dass es ein für dieses Experiment passender Klient war, der mir vertraute und sich deswegen keine großen Gedanken über die Sinnhaftigkeit dieser Aufgabe machte.
Gesagt, getan. Beim nächsten Termin legte er mir die zwei Blätter hin und meinte, es wäre keine leichte Aufgabe gewesen, da er keine Liste(FN Liste mit Werten: Das war einer der Gründe, warum ich kurz darauf anfing eine Liste mit Werten und persönlichen Wertesystemen zu erstellen.FN) mit Werten gefunden hatte und sich deswegen einige Gedanken machen musste.
Ich wertete beide Blätter vor seinen immer größer werdenden Augen aus und präsentierte ihm als Ergebnis: sein persönliches Wertesystem, das nach der Logik der „menschlichen Trisymmetrik“ und dem somit erfunden KOHEBA-Wertemodell aufgebaut ist. Ebenso habe ich die Aspekte des me:in-Prinzips der Intuistik inkludiert.

Das Ergebnis sieht (beispielsweise) so aus:

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Der Klient staunte nicht schlecht, denn es fühlte sich für ihn stimmig an. Stimmiger, als alle anderen Aussagen von Persönlichkeitstest & Co., welche er schon zuhauf gemacht hatte.
Nun hatten wir Orientierung und den wahren Charakter identifiziert, um fortan konkret nach Optionen zu suchen, wie und warum er sich auf die Suche nach einem „Was“ und „Wo“ machen konnte.
Im Nachgang gab es bahnbrechende Veränderungen, die sich fast zufällig ergaben. Wir achteten fortan auf Stimmigkeit und nicht auf Richtigkeiten. Und so wurde für ihn alles harmonischer und wesentlich erfolgreicher als jemals zuvor. Denn nur Stimmigkeit schafft Effizienz. Und Effizienz beflügelt Wirksamkeit (Effektivität).
Seither habe ich dieses Tool natürlich vielfach eingesetzt, um Menschen Orientierung und Klarheit im Leben zu geben. Es funktionierte in jedem Fall, auch wenn es ab und an nur bestätigt, was auch vorher schon klar war (Stabilisierung).
Wie diese Methode der Werte-Ermittlung genau funktioniert, würde in dieser Publikation den Rahmen sprengen. Zumal an diesem Punkt die Intuition auf eine Weise „wirkt“, dass dies mit Worten nur schwer erklärbar ist. Diese Methode gehört in die Kategorie, „Bitte erleben (lassen) und nicht erklären (verklären)!“

Hinweis: Selbstverständlich ist diese einfache, preiswerte und wirksame Methode ein fester Bestandteil der Ausbildung zum Werte-Coach und kann von den meisten Absolventen angewendet werden, sofern sie ihrer Intuition mindestens ebenso (in gleichem Maße) vertrauen (können), wie ihrem rationellen Verstand.

Letzte Änderung dieser Seite am 24. Februar 2021

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