Antonyme Werte

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(Abschnitt im Kapitel Was sind Werte?)

Einige Werte haben einen sogenannten gegenpoligen oder gegensätzlich motivierten Wert (Werte-Antonym). Diese Werte schließen sich in vielen Fällen (aber nicht immer) aus.

Sollte z. B. in jemandes Wertvorstellungen beide „Pole“ vorkommen, so ist es wichtig, diese bestmöglich ausbalanciert zu „leben“.

Oft können sich diese scheinbaren „Gegenspieler“ gegenseitig unterstützen, wenn die beiden Pole z. B. als zwei Seiten einer selben Münze angesehen werden. Somit wird aus Polarität (Opposition) eine Dualität (Partnerschaft). Diese Verfahrensweise ist im Artikel „Das Münzen-Prinzip“ beschrieben.

Wenn nur einer der beiden Pole in einem Wertesystem vorkommen, sollte der gegensätzliche Pol ebenso wohlwollend berücksichtigt werden, da er insbesondere in („introversen“ versus „extroversen“) Dialogen den jeweiligen Gegenpol oppositionell „aufreizt“.

Die bekanntesten Gegenspieler sind „Kontrolle“ und „Vertrauen“. Oft wird darüber diskutiert, welcher dieser beiden Werte präferiert werden. In diesem Beispiel ist es – vor allem innerhalb von Organisationen – ratsam, beide Werte gleichermaßen und ausgewogen zu leben, insbesondere im Wechselspiel der Hierarchieebenen.

Ein weiteres Beispiel bilden die WerteSicherheit“ und „Freiheit“. Hier ist der gegenseitige Ausschluss deutlich, so dass Personen und Organisationen gezwungen sind, sich für eine der beiden Werte zu entscheiden.

Hinweise: Diese Liste enthält die wesentlichen Begriffe und ist nicht vollständig. Sie wird weiter optimiert und erweitert.

Tabelle mit Beispielen

Beispiele von Werte-Antonymen (Liste mit scheinbar oppositionellen Werten)

Weiter zum Abschnitt: Ideal oder Mangel

Letzte Änderung dieser Seite am 8. Oktober 2021

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