Werte-Workshop

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Ein ganztägiger* Workshop, der grundlegendes Wissen über Werte vermittelt und zielgruppenspezifisch aufbereitet werden sollte.

* Auch als Online-Werte-Workshop per Video-Call in 2 Teilen durchführbar.

Einleitung

Bei jeder Wertearbeit geht es zunächst darum, ein Bewusstsein und bestmögliches Verständnis für das komplexe Thema Werte zu schaffen. Hier helfen beispielsweise Werte-Workshops, die passend zur Zielstellung der Teilnehmer / Protagonisten aufgebaut werden sollten.

Ich veranstalte seit über 25 Jahren Workshops und Seminare. Keine Thematik war schwieriger zu gestalten, wie das Thema Werte. Alle anderen dagegen fast ein Kinderspiel. Wer diesen Themenkomplex wirklich verstehen und durchdringen will, muss bestehende und konditionierte Denk- und Bewertungsmuster ignorieren können. Und wer nur über die Werkzeuge informiert und damit bestückt werden möchte, wird enttäuscht sein, sobald er feststellt, dass es zwar einfache Tools gibt, welche mit dieser stringenten (systemischen) Denkweise nicht anzuwenden sind.
Ergo: Das Thema menschliche Wertvorstellungen ist komplexer als eine Atombombe oder ein Verbrennungsmotor. Es gleicht eher dem Satz des Pythagoras, der im Allgemeinen – bei ehrlicher Begutachtung – lediglich auswendig gelernt wird, statt dessen elementare und symmetrische Logik zu begreifen und anwenden zu können.

So empfehle ich, einen Werteworkshop bewusst disruptiv und dadurch Denkräume erweiternd aufzubauen.

Insbesondere bei unterschiedlichen Zielstellungen und Interessenslagen der Teilnehmer ist es nicht ratsam, mit einem stringenten bzw. systemischen „roten Faden“ zu arbeiten. Besser ist, die einzelnen Themenblöcke aufzuzeigen und zu behandeln, welche dann zum Schluss (und ggf. – wenn es das verfügbare Zeitfenster erlaubt – für jeden Einzelnen) zusammengefügt werden können.

Gestaltung

Hilfreich ist, wenn die Themenbereiche (fragmentierten Themenblöcke) zuvor aufgezeigt werden, damit diese schon mal bekannt sind und während des Workshops von den Teilnehmern eigenständig aufgegriffen werden sollten.

Hier zunächst eine Auswahl von Themenblöcken, welche auf die agile Agenda gesetzt werden können:

  1. Definition: Wort, Wert (ahd. „werd“ 9. Jh.), Würde (16. Jh.) = gleiche Wurzel „Werden“ (ahd. „werþan“ 8. Jh.)
  2. Definition und Beschreibung Wert / Werte
  3. Wertesysteme (phys.: Wetter; Demokratie, Familie, Erfolg etc.)
  4. Unterscheidung Werte / Tugenden / Talente / Kompetenzen / Potentiale
  5. Kategorien (und Arten, siehe DgBdW)
  6. präferierte Werte sollen andere (haben) oder selbst (sein)
  7. Mangel (Verlust) oder Ideal (Fülle, Überfluss)
  8. Tugenden (introvers) oder Wertvorstellungen (extrovers)
  9. Antonyme Werte (Freiheit vs. Sicherheit / konservativ vs. innovativ / Kontrolle vs. Vertrauen / … (siehe DgBdW)
  10. Werte-Ketten (Auslöser zuerst aktivieren) – „motivbasierter“ und/oder handlungsorientierter Wert muss vorne stehen / ggf. ermittelt u. verkettet werden
  11. Motive > Werte > Haltung/Gesinnung > Handlung/Wertung
  12. Optionen (Wahl, Entfaltung, Möglichkeiten, Raum / aus lat. „optio“ = freier Wille); Überleitung zu Optimismus
  13. Entdecken von Werten (emotionale Reaktionen, Gefühle, Wünsche, Absichten vs. Ansichten, …)
  14. Ermitteln von Werten
  15. die multidimensionale Wertschöpfungsmatrix (2 Dreiecke)
  16. Verortung: KoHeBa / Trisymmetrik (KoHeBa x 2 Matrix als Hausaufgabe)
  17. weitere Tools bei CAP-Intuistik®
  18. Herleitung Unternehmenskultur (Schaubild)
  19. 3 x 3(+) Wertesystem in Organisationen (Werte-Plakate 1 und 2) = TCVS
  20. Ritualisierung
  21. Bildung / Schule (per Definition und im Kontext von Wertebildung)
  22. Kommunikation (siehe auch Definition bei „agile Werte“)
  23. Mem / Memetik (vgl. Birkenbihl „Viren des Geistes“)
  24. agile Werte
  25. das „me:in-Prinzip“ (hier nur kurz, um den praktikablen Aspekt von Stimmigkeit zu verdeutlichen)
  26. Parole … Schaubild auf Flipchart (Charakter versus Persönlichkeit)
  27. das Münzenprinzip
  28. Sinn und Unsinn von Vorurteilen
  29. Vorbildfunktion
  30. Führungsleitlinien
  31. das Leitbild
  32. Herleitung (Etablierung) einer stimmigen Unternehmenskultur
  33. usw.

xxx wird fortgesetzt

Letzte inhaltliche Bearbeitung am 24. Februar 2021

Letzte Bearbeitung dieser Seite am 4. Januar 2022

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