Lust

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Lust entsteht bei stimulierenden Tätigkeiten, welche unsere Sinne stark in Anspruch nehmen und unsere eigenen Wertvorstellungen befriedigen (Anreize).

Angst und Perfektionismus verschwinden und wir schalten in eine Art Autopilot um (Leichtigkeit). Aus Nachdenken wird Vordenken und insbesondere „Währenddenken“. Es fliegt uns das zu, was wir brauchen und wir lassen automatisch das weg, was irrelevant ist. Das Vertrauen in unsere Fähigkeiten steigt. Die Leistungsbereitschaft nimmt sportlichen Charakter an.

Da dieser Zustand nur selten vollbewusst wahrgenommen wird, verlassen wir ihn schnell wieder, sobald Störungen oder Ablenkungen von Außen dominieren. Deswegen sollten wir diesen Zustand bestmöglich verteidigen, um ein höheres Bewusstsein zu erlangen. 

Auch eine Förderung und Inspiration von Außen (z.B. durch den Chef, Partner, Kollegen) ist leicht möglich, wenn – wie zuvor beschrieben – die Sinne und Werte angesprochen werden (geistiger Trigger).

Werfen wir also den Ballast ab und lernen, wieder spielerisch zu denken. Wir müssen den konservativen „Ernst“ aus der Sache rausnehmen und uns wieder an unsere kindlichen Eigenschaften erinnern, die in diesem Sinne recht positiv waren. Ich rede hier nicht von Unwissenheit sondern von Leichtigkeit, Neugierde, Tatendrang, usw.
Nimm es bitte wörtlich und lass´ Dich einfach mal gehen!

Lust ist eines der 7 Grundmotive der Intuistik.

Zitate

„Lust verkürzt den Weg“
William Shakespeare (1564–1616)

Letzte Änderung dieser Seite am 24. November 2021

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