Digitalisierung

Technologische Entwicklung, die Mithilfe von binären Zeichen (vgl. „Dualsystem“ = „Bit“; Byte) nicht reale, virtuelle „Welten“ erschafft, welche in der Speicherung, Verarbeitung von Daten und Informationen sowie für computerbasierte Kommunikation (vgl. Internet) genutzt wird. Wortherkunft digital (Adj.) = „in Stufen erfolgend, in Ziffern darstellend“, übernommen (Mitte 20. Jh.) von gleichbedeutend englisch „digital„; zu engl. „digit“ = „zum Zählen benutzter Finger, Ziffer (unter […]

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Zeitgeist

Wortherkunft Determinativkompositum aus Zeit und Geist. Erstmals belegt durch Johann Gottfried Herder in: „Für einen bestimmten geschichtlichen Zeitraum charakteristische Gesinnung, geistige Haltung“ (Herder 1769[1]). Davor bereits von Nikolaus Ludwig von Zinzendorf angedeutet durch „Genius unserer Zeit“ (1739). [1] Aus „Kritische Wälder oder Betrachtungen, die Wissenschaft und Kunst des Schönen betreffend, nach Maßgabe neuerer Schriften“ 1769, […]

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USP

USP: „Unique selling proposition“ = Alleinstellungsmerkmal. Synonyme Deutsche Übersetzung: Alleinstellungsmerkmal Einzigartigkeit, individuelle Eigenschaft, Besonderheit Ähnlich: Verkaufsargument, Leistungsmerkmal, Nutzenmerkmal Beschreibung Der Begriff stammt aus der Verkaufspsychologie und wird vorwiegend im Marketing verwendet. Er bezeichnet ein deutlich herausragendes Leistungsmerkmal eines Produktes oder einer Dienstleistung. Diese Leistungsmerkmale sind oft mit Vorteilen in Qualität, Zeit oder Preis verbunden, können aber auch emotionale Verknüpfungen […]

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Schwarmintelligenz

Kollektive Intelligenz, auch Gruppen- oder Schwarmintelligenz genannt, ist ein emergentes Phänomen, bei dem Gruppen von Individuen durch Zusammenarbeit intelligente Entscheidungen treffen können. Der Begriff wird seit langer Zeit in vielen verschiedenen Bedeutungen verwendet, erlangte aber größere Aufmerksamkeit und Popularität erst durch die Kommunikationsmöglichkeiten größerer Gruppen von Menschen über elektronische Medien wie das Internet. Unter dem […]

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Brexit

Ein sogenanntes Kofferwort aus „British“ und „exit“ (Austritt), welches für den „Austritt des Vereinigten Königreichs“ aus der „Europäischen Union“ geprägt und allgemein verwendet wurde. Der Begriff wurde zwischenzeitlich in den Duden aufgenommen.

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Generation Y

Die Generation, welche im Zeitraum von 1980 bis 2000 geboren wurde; auch als Millennials (Jahrtausender) bezeichnet; die erste Generation der sogenannten „Digital Natives“; gilt als Nachfolgegeneration der sogenannten „Baby-Boomers“ (1964/1965) sowie der Generation X (bis 1980). Der Buchstabe Y wird englisch „Why“ = „Warum?“ ausgesprochen, was auf das charakteristische Fragen der Generation Y verweist. 2015 […]

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Wertebegriff

Ein Wort, das konkret, messbar/fühlbar eine bestimmte Wertvorstellung repräsentiert.

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Industrialisierung

Synonyme Technologisierung, Automatisierung, Industrielle Revolution Englisch: industrialization (amerikanisch), industrialisation (britisch) Wortherkunft „Industrie“ Gebildet aus dem lateinischen Verb „industrius“ = „beharrlich, tätig, regsam“, was aus lateinisch „industria“ = „beharrliche Tätigkeit, Energie, Fleiß, Betriebsamkeit“ abgeleitet wurde. Im 18. Jh. aus der französischen Bedeutung von „industriel“ „Gewerbefleiß“ ins Deutsche übernommen, mit der Bedeutung „gewerbliche, maschinelle Fabrikation, Großgewerbe“. Definition Das […]

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Ethik

Normen und Maximen der Lebensführung, die sich aus der Verantwortung gegenüber anderen herleiten. Philosophie: Lehre vom sittlichen Wollen und Handeln des Menschen in verschiedenen Lebenssituationen. Exemplarisches Beispiel: Ein vielzitierter Kerngedanke der Ethik im Sinne von tugendhaften Wertvorstellungen von Immanuel Kant ist der „Kategorische Imperativ“: „Handle nur nach derjenigen Maxime, durch die du zugleich wollen kannst, […]

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nonkonform

nicht übereinstimmend, abweichend von der Norm Verweise: Artikel: Nonkonformist Abschnitt Nonkonformismus im Kapitel Mensch und Werte im Buch LuüWr!

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Virus

Kleines krankheitserregendes Partikel, das sich nur auf lebendem Gewebe (dem sog. Wirt) entwickelt. Wortherkunft: Der Begriff ist lateinisch und bedeutet: natürliche zähe Feuchtigkeit, Schleim, Saft, Gift. Kurzbeschreibung: Viren sind infektiöse organische Strukturen, die sich als Virionen außerhalb von Zellen (extrazellulär) durch Übertragung verbreiten, aber als Viren nur innerhalb einer geeigneten Wirtszelle (intrazellulär) vermehren können. Sie […]

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divergent

Definition Wörterbuch bildungssprachlich: entgegengesetzt; unterschiedlich (verlaufend), auseinander strebend Mathematik: keinen Grenzwert habend Quelle: https://www.dwds.de/wb/divergent#wb-1 Wortherkunft divergieren Vb. ‘auseinandergehen, abweichen’. Lat. dīvergere ‘in verschiedener Richtung auseinandergehen’ (von Wasserarmen), eigentlich ‘sich auseinanderneigen’ (vgl. lat. vergere ‘sich gegen etw. neigen’), wird in der lat. Fachsprache der Mathematik Ausdruck für Linien, die ‘auseinanderstreben, sich voneinander entfernen’ (lineae divergentes). Daraus […]

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Geste

„Gebärde, Körperbewegung beim Sprechen“ (15. Jh.); aus lateinisch „gestus“ = „Bewegung der Hände, ausdrucksvolle Körperbewegungen (von Gauklern, Rednern oder Spaßmachern)“; aus lateinisch „gerere (gestum)“ = „tragen, ausführen, reflexives Verhalten“

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Not-invented-here-Syndrom

Das Not-invented-here-Syndrom (Abkürzung: NIH; deutsch: „nicht hier erfunden“) beschreibt abwertend die Nichtbeachtung von bereits existierendem Wissen durch Unternehmen oder Institutionen aufgrund des Entstehungsortes. Quelle: https://de.wikipedia.org/wiki/Not-invented-here-Syndrom

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Motivstruktur

Definition (kurz): Eine meist auf Anerkennung und/oder Pflicht ausgerichtete Verfolgung von Zielen. Wertesystemische Beschreibung Je nach Situation – z. B. Kontext, Zielstellung, Mandat und Rolle(n) besitzt ein Mensch (oder auch ein Team) bestimmte Motive, die sich strukturell zusammensetzen. Diesen Motiven entspringen bestimmte Wertvorstellungen. Ein derartiges Geflecht aus oft unterschiedlichen Motiven und Werten nennen wir in […]

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Ambivalenz

Zwiespältigkeit; Spannungszustand; Zerrissenheit [der Gefühle und Bestrebungen].

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Wohlstand

Wohlstand ist ein Zustand, bei dem möglichst viele erwartete beziehungsweise gewünschte Werte (materielle und immaterielle) erfüllt oder besser übererfüllt sind. Man fühlt sich „wohl“ (gut), weil die wesentlichen Wünsche dauerhaft im Überfluss befriedigt werden können. Hinweis: Siehe auch den Artikel „Friede, Freude, Eierkuchen“. Die ausführliche Definition und Beschreibung dieses Wertesystems findest Du ab Oktober 2021 unter: […]

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Disruption

Disruption ist ein Begriff, der insbesondere im sogenannten „Change Management“ („Veränderungs-Management“ oder künftig besser „Values-Management“) verwendet wird. Wortherkunft Der Begriff „Disruption“ wird zwar mittlerweile auch mit deutscher Phonetik verwendet, kommt aber im Duden und anderen Wörterbücher nicht vor. Wohl aber das Adjektiv „disruptiv“ mit zwei Bedeutungen (Quelle: Duden.de): (Biologie) grob gemustert (Technik) (ein Gleichgewicht, ein […]

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Friede, Freude, Eierkuchen

Eine Redewendung, welche wertesystemisch betrachtet, die drei elementaren Grundbedürfnisse des Menschen verkörpern. Meine These ist, dass alle Menschen, egal aus welchem Kulturkreis, diese drei Grundbausteine als existenziell wichtiges Wertemodell begreifen und alles Sein und Handeln danach ausgerichtet ist. Allgemein wird diese Redewendung belächelt oder negativ dargestellt. Mit konstruktivistischer Betrachtung, kann man jedoch erkennen, dass sich […]

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Soft Power

Der Terminus „Soft Power“ wurde 1990 vom US-amerikanischen Politikwissenschaftler Joseph Nye eingeführt und geprägt und speziell im politikwissenschaftlichen Kontext verwendet. Auf Deutsch könnte man es als „weiche Macht“ übersetzen, oder besser: als „sanfte Macht“, und vielleicht noch besser: eine „behutsame Kontrolle“. Ziel dabei ist, die politische Einflussnahme, unter Verzicht auf Gewalt und Sanktionierungen, auf Grundlage kultureller Attraktivitäten und Ideologien […]

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Narrativ

Narrativ (aus lateinisch „narratio“ = „Erzählung“): Eine sinnstiftende Erzählung mit Symbolgehalt, die Einfluss auf die Art, wie das Umfeld wahrgenommen wird, besitzt. Es übermittelt Werte und Emotionen und ist auf ein nationales Territorium und/oder ein bestimmtes Kulturareal bezogen. Narrative sind unmittelbare Begleiterscheinungen von Wertewandel. Der Begriff entstand 1994 in den Sozialwissenschaften.

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Element

„Grundstoff, Grundbestandteil“; im 13. Jh. wurde lateinisch „elementum“ = „Grund-, Urstoff“ bzw. der häufigere Plural „elementa“ ins Deutsche entlehnt. Seit dem 17. Jh. auch „Grundbegriffe, Anfangsgründe“; vgl. auch das Adjektiv „elementar“ = „grundlegend, naturhaft, urwüchsig“ (18. Jh.) sowie „elementarisch“ = „naturhaft“ (16. Jh.) aus lateinisch „elementārius“ (anfangs nur auf die Urstoffe bezogen). Der Begriff Element […]

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Weltbild

Wissen, Vorstellung von der Welt als Ganzem, das besonders ein Individuum, eine Gesellschaft, ein bestimmter Kulturkreis, eine Geistesrichtung, eine wissenschaftliche Disziplin besitzt. Quelle: https://www.dwds.de/wb/Weltbild (abgerufen am 27.05.2021)

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SMART

Die sogenannte und allgemein bekannte „SMART-Regel“ ist eine englische Abkürzung für: specific, measurable, attainable, realistic, time phased. Nach diesen Aspekten sollte ein Ziel ausformuliert werden, damit es garantiert erreicht werden kann. Die deutschen Übersetzungen bzw. Bedeutungen: spezifisch (charakteristisch, typisch, eigentümlich, USP) messbar (erfassbar, fühlbar, wahrnehmbar, skalierbar) erreichbar (machbar, greifbar, möglich, erstrebenswert) realistisch (lebensnah, objektiv, sachlich) […]

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Qualität

Werthaltige Beschaffenheit, verbunden mit einer zufriedenstellenden Eignung, die alle Erwartungen bestmöglich erfüllt. Qualität ist Güte, im Sinne von objektiver und subjektiver Gutartigkeit. Dabei werden bestimmte Attribute, Merkmale, Aspekte und/oder Eigenschaften präferiert, gewichtet, normiert und bewertet. So entstehen, je nach Motiv und Zielstellung bestimmte fühl- und messbare Wertmaßstäbe. In der kapitalistischen Wirtschaft wird der Begriff Qualität […]

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ethisch

Wenn man ethische Gesinnung (Haltung) als Wert oder Wertesystem bezeichnen würde, könnte man diese wie folgt definieren: „Globales (nicht begrenztes) Bewusstsein, mit einem ausgeprägten Verantwortungsgefühl für alle Individuen (Menschen, Tiere, Pflanzen) und – in logischer Konsequenz – auch dessen Lebensräume.“ Verweise: Siehe auch den Artikel „Ethik, Moral, Recht“ im DgBdW Siehe auch das EMR-Modell Siehe […]

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Kartellrecht

Das Kartellrecht bildet in der Rechtswissenschaft ein Teilrechtsgebiet des Wettbewerbsrechts, das Rechtsbestimmungen zur Verhinderung von wirtschaftlichen Kartellen (Abrede oder Wettbewerbsabrede) zum Inhalt hat. Unternehmenskartelle gelten seit spätestens der Nachkriegszeit ab 1945 als schädlich für die wirtschaftliche Entwicklung und das Gemeinwohl; mittlerweile sind sie wohl weltweit im Grundsatz verboten (Kartellrecht). Wirtschaftskartelle der Gegenwart sind somit entweder kriminell oder […]

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Ferien

Im 15. Jh. aus lateinisch „fēriae“ (Plural) = „Festtage, Feiertage“ entlehnt.

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Aborigines

Aborigines: hier: Ureinwohner Australiens, die vor etwa 40.000 bis 50.000 Jahren den Kontinent besiedelten und heute für viele Lebensweisheiten und ihre Lebensweise bekannt sind und geschätzt werden. Am ehesten sind ihre Traditionen im Northern Territory erhalten geblieben, wo die Europäer erst spät siedelten. Dort leben sie in den meisten Orten unter sich, weswegen noch fast […]

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physikalisch

physikalisch: die Physik betreffend, zu ihr gehörend, auf ihr beruhend; -e Chemie: Gebiet der Chemie, in dem Stoffe u. Vorgänge durch exakte Messungen mittels physikalischer Methoden untersucht werden; -e Geographie: Gebiet der Geographie, das Geomorphologie, Klimatologie u. Hydrologie umfasst; -e Therapie: arzneilose, nur mit physikalischen Mitteln (Wärme, Licht u. a.) arbeitende Heilmethode.

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Konsistenz

Konsistenz: 1. Dichtigkeit; Zusammenhang. 2. Widerspruchslosigkeit (Logik); Ggs. Inkonsistenz (b). 3. Festigkeit, Beständigkeit, besonders bei psychologischen Tests (Psychologie); Ggs. Inkonsistenz (a). 4. Haltbarkeit, Beschaffenheit eines Stoffs (Chemie).

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hypothetisch

hypothetisch: nur angenommen, auf einer unbewiesenen Vermutung beruhend, fraglich, zweifelhaft; hypothetischer Imperativ: nur unter gewissen Bedingungen notwendiges Sollen; vgl. kategorischer Imperativ; hypothetisches Konstrukt: gedankliche Hilfskonstruktion zur Beschreibung von Dingen od. Eigenschaften, die nicht konkret beobachtbar, sondern nur aus Beobachtbarem erschließbar sind.

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Zielgröße

Zielgröße: Quantitative Merkmale und Aspekte einer Zielsetzung. Verweis: Dies wird im Kapitel „Probleme“ im Buch „Spielend zum Ziel“ ausführlich behandelt.

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konform

konform [lateinisch; „gleichförmig, ähnlich“]: 1. einig, übereinstimmend (in den Ansichten); mit etwas – gehen: mit etwas einig gehen, übereinstimmen. 2. winkel-, maßstabgetreu (von Abbildungen; Math.).

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tangieren

tangieren [lateinisch]: 1. eine gekrümmte Linie od. Fläche berühren (von Geraden od. Kurven; Math.). 2. berühren, betreffen, angehen, beeindrucken. 3. auf Flachdruckplatten ein Rastermuster anbringen (Druckw.).

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Vektor

Ein Vektor [„Träger, Fahrer“] ist eine physikalische oder mathematische Größe, die durch einen Pfeil dargestellt wird und durch Angriffspunkt, Richtung und Betrag (Länge) festgelegt ist (z. B. Geschwindigkeit, Beschleunigung). Eine Vektorengrafik ist die Kombination von Vektoren und eine daraus resultierende Darstellung der Verhältnismäßigkeiten der einzelnen Vektoren.

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Schicksal

Schicksal (von altniederländisch schicksel: „Fakt“): Der Begriff Schicksal hat keine ihm zugrunde liegende eindeutig wertende Bedeutung. Als Synonym wird das Wort „Los“ (Althochdeutsch: „Omen“, Mittelhochdeutsch: „Orakel“) verwendet. Zumeist wird als Schicksal oder Los eine Art höhere Macht begriffen, die ohne direktes menschliches Zutun das Leben einer Person entscheidend beeinflusst. Beispiele: „Das Schicksal meint es gut […]

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Gelbe Karte

Gelbe Karte: Wird einem Spieler beim Fußball gezeigt, der ein Foul (Rüpelei) begangen hat. Bei einer Wiederholung wird ihm dann die „Rote Karte“ gezeigt, was bedeutet, dass er für heute vom Spielfeld muss.

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Akronym

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